Stopp Cindy-S e.V. startet offiziellen
Fluglärmmelder
Stopp Cindy-S e.V., der eingetragene Verein der von der Flugroute CINDY-S betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner, gibt die offizielle Unterstützung für den neu entwickelten Fluglärmmelder bekannt. Die browserbasierte
Anwendung ermöglicht es Betroffenen, störenden Fluglärm ab sofort mit nur einem Klick zu dokumentieren – ganz ohne Installation, direkt über den Browser auf dem mobilen Gerät.
Die Website ist erreichbar unter flm.stopp-cindy-s.de sowie unter fluglaermmelder.de.
Wie es funktioniert
Der Fluglärmmelder erkennt per GPS-Standort automatisch, welches Flugzeug gerade über die meldende Person hinwegfliegt und ordnet die Meldung diesem Flug zu. Nutzerinnen und Nutzer können zusätzlich angeben, ob ein Überflug als extrem laut, extrem tief, über bebautem Gebiet oder im auffällig kurzen Takt (ca. alle zwei Minuten)
wahrgenommen wurde – genau jenes Muster, das viele Anwohner entlang der CINDY-S-Route seit Monaten beschreiben.
Bereits in der mehrwöchigen Testphase wurden über 3.200 Meldungen von rund 45 registrierten Melderinnen und Meldern erfasst. Das automatisierte Generieren und Absenden von Beschwerde-Mails an die zuständigen Stellen befindet sich aktuell in der finalen Testphase mit Echtdaten und soll in Kürze regulär anlaufen.
Community-Projekt mit Rückhalt des Vorstands
Entwickelt wurde der Fluglärmmelder vom Erzhäuser Vereinsmitglied Thorsten Heller mit Unterstützung weiterer Mitstreiter aus der Vereins-Community. Das Projekt ist als privates, nicht-kommerzielles Angebot konzipiert und wird vom Vorstand des Vereins ausdrücklich unterstützt und ab sofort als offizieller Fluglärmmelder des Vereins geführt.
„Ich habe diese App entwickelt, weil ich selbst jeden Tag höre, was CINDY-S für unsere Region bedeutet. Eine E-Mail-Beschwerde erfolgt mit Sicherheit nur von Einzelnen, da der Aufwand der Ermittlung notwendiger Daten zu groß ist. Daher kam dann die Idee, ein niederschwelliges Angebot auf App-Basis zu schaffen", sagt Thorsten Heller.
„Mit einem Klick können jetzt alle Betroffenen mitmachen und echte, nachvollziehbare Daten liefern – genau das, was wir in dieser Debatte so dringend brauchen."
„Diese App sammelt neue Daten auf Basis der gelebten Erfahrung tausender Betroffener in zehn Kommunen, die unter CINDY-S leiden – und ergänzt damit die unabhängigen Daten der ehrenamtlichen Expertinnen und Experten beim DFLD (dfld.de), die schon jetzt eindrucksvoll zeigen, wie lückenhaft die offiziellen Daten sind, mit denen CINDY-S
gerechtfertigt wird", sagt Jürgen Hadasik, stellvertretender Vorsitzender von Stopp Cindy-S ehr Menschen mitmachen, desto stärker wird unsere Stimme gegenüber der Fluglärmkommission und den politisch Verantwortlichen."


